Vita

Astrid Kessler begann ihre Gesangsausbildung mit 16 Jahren an der Internationalen Schule Seoul, in Süd-Korea. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York, USA, studierte sie klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs und setzte ihre Studien bei Prof. Reiner Goldberg in Berlin und Prof. Peter Anton Ling in Hannover fort.

In der aktuellen Spielzeit debütiert Astrid Kessler als Strauss‘ Arabella an der Oper Leipzig, als Ellen Orford in Brittens Peter Grimes und als Desdemona in Verdis Otello am Nationaltheater Mannheim unter der Leitung von Alexander Soddy. Mit der Partie der Rosalinde in Strauß‘ Die Fledermaus, die sie im diesjährigen Neujahrskonzert der Elbphilharmonie übernahm, wird sie erstmals an der Staatsoper Hannover zu hören sein.

Als aktuelle Preisträgerin des internationalen Meistersinger-Wettbewerbs Nürnberg im deutschen Fach, überzeugte Astrid Kessler als Eva in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, als Elisabeth im Tannhäuser und als Sieglinde in Die Walküre an der Seite von Catherine Foster und Klaus Florian Vogt. Des weiteren begeisterte sie als Feldmarschallin in Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier, sowie als Abigaille in Verdis Nabucco.

Mit Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni und Angèle Didier in Franz Lehars Der Graf von Luxemburg gastierte Astrid Kessler an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Nach ihrem umjubelten Debüt als Emmerich Kálmáns Gräfin Mariza an der Wiener Volksoper, folgte Alfredo Catalanis La Wally unter der Leitung von Marc Piollet.

In Ihrem aktuellen, festen Engagement am Nationaltheater Mannheim erarbeitete sich Astrid Kessler ein breit gefächertes Repertoire mit Liú (Turandot, Puccini), Nedda (Pagliacci, Leoncavallo), Mimí (La Bohème, Puccini) Contessa Almaviva (Le Nozze di Figaro, Mozart), Hanna Glawari (Die lustige Witwe, Léhar), Iolanta (Iolanta, Tschaikowski) und Alice Ford (Falstaff, Verdi) und gab gefeierte Debüts als Governess in Benjamin Brittens Turn of the Screw, sowie als Rachel in Halevys La Juive in der Regie von Peter Konwitschny.

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